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Schlagworte: Reiseentscheidung, Reisezielentscheidung, Urlaubsplanung
29. Januar 2026
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Für fast die Hälfte der Deutschen sind die Kosten das wichtigste Kriterium bei der Wahl ihres Reiseziels. Das zeigt eine im September 2025 durchgeführte Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT) unter 2.035 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Neben dem Preis beeinflussen auch Sicherheit, Erreichbarkeit und persönliche Vorerfahrungen die Reiseentscheidung – oder ob überhaupt verreist wird.

Für 46 Prozent sind die Kosten das wichtigste Kriterium bei der Whal eines Reiseziels. Bei der Entscheidung für die Haupturlaubsreise 2025 standen jedoch das Zielgebiet (50 %) und die Unterkunft (46 %) im Vordergrund.
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41 Prozent haben ihrer Einschätzung nach noch nie ein „falsches“ Reiseziel gewählt.
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38 Prozent haben/wollten ihre Haupturlaubsreise 2025 in Deutschland verbringen.
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27 Prozent fühlen sich durch die gestiegenen Preise stark belastet.
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Grundsätzlich gespart wird von 38 Prozent an Restaurant-/ Café-/ Bar-Besuchen und von 23 Prozent an Kleidung.
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64 Prozent planen für das Jahr 2026 eine Urlaubsreise, 9 Prozent planen keine Reise und 26 Prozent haben sich noch nicht entschieden.
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Die Umfrage zeigt, dass 47 Prozent der Befragten die Kosten als wesentlichen Faktor bei der allgemeinen Reisezielentscheidung betrachten. Dahinter folgen Aspekte wie die Sicherheit am Reiseziel (27 Prozent), die Erreichbarkeit des Zielgebiets (25 Prozent) sowie das Klima und frühere positive Erfahrungen mit dem Reiseziel (je 23 Prozent). Beim Blick auf die bevorzugten Urlaubsarten dominiert der Strandurlaub am Meer (50 Prozent). Auch Erholungs- und Entspannungsurlaube (41 Prozent) sowie Städtereisen (40 Prozent) sind sehr beliebt.
Die traditionelle Sommerreisezeit bleibt weiterhin fest verankert. Besonders der Juli (30 Prozent) und der August (36 Prozent) gelten als Hauptreisemonate, während Personen ab 60 Jahren häufiger auf den Spätsommer und Herbst ausweichen. Auffällig ist auch die Kurzfristigkeit bei Buchungen: Rund ein Drittel entscheidet sich erst ein bis drei Monate vor Reiseantritt, während ein Fünftel sogar weniger als einen Monat im Voraus oder noch spontaner bucht.
Für die Haupturlaubsreise zwischen Januar und September 2025 war das Zielgebiet selbst (50 Prozent) der ausschlaggebende Faktor, gefolgt von der Wahl der Unterkunft (46 Prozent), dem verfügbaren Budget (39 Prozent), dem Reisezeitpunkt (35 Prozent) sowie der gewünschten Art des Urlaubs (34 Prozent).

Ebenso eindeutig wie die Kriterien für die Zielwahl sind auch die Gründe gegen ein Reiseziel. Hohe Kosten (48 Prozent) stehen an erster Stelle und sorgen dafür, dass potenzielle Destinationen von vornherein ausgeschlossen werden. Fast ebenso häufig genannt wird mangelnde Sicherheit im Zielgebiet (46 Prozent). Auch das Gefühl, dass ein Ort überfüllt oder touristisch überlaufen ist, führt dazu, dass Reisende ihre Wahl überdenken und gegebenenfalls alternative Ziele bevorzugen (30 Prozent).
Obwohl die Pandemie den Reiseverkehr zeitweise stark beeinflusst hat, zeigen die aktuellen Daten, dass die meisten Menschen inzwischen wieder zu ihrem gewohnten Reiseverhalten zurückgekehrt sind. 74 Prozent der Befragten treffen ihre Entscheidungen heute genauso wie vor der Pandemie. Dennoch hat die Pandemie bei rund 20 Prozent der Menschen langfristig zu einer veränderten Gewichtung einzelner Entscheidungskriterien geführt.
Diese Gruppe achtet stärker auf Aspekte wie Sicherheit, gesundheitliche Aspekte und Hygiene im Zielgebiet (36 Prozent), vermeidet häufiger größere Menschenansammlungen (34 Prozent) und reist insgesamt seltener (31 Prozent).
Die allgemeine wirtschaftliche Lage hat ebenfalls direkte Auswirkungen auf das Reiseverhalten: 27 Prozent der Bevölkerung fühlen sich durch gestiegene Preise sehr stark belastet, wobei Frauen mit 32 Prozent stärker betroffen sind als Männer (22 Prozent). Gespart wird besonders im Bereich der Freizeitgestaltung und bei Konsumgütern, doch auch der Urlaub bleibt nicht ausgeschlossen.
Wer im Urlaub spart (20 Prozent), tut dies in erster Linie durch eine Verkürzung der Reise (26 Prozent), durch die Wahl einer preisgünstigeren Unterkunft (30 Prozent) oder dadurch, dass vor Ort weniger Geld für Aktivitäten und Restaurantbesuche ausgegeben wird (18 Prozent). Für einen Teil der Befragten bedeutet Sparen jedoch sogar einen kompletten Verzicht auf eine Urlaubsreise (37 Prozent).

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Reiseentscheidungen ein vielschichtiger Prozess sind, bei dem finanzielle Möglichkeiten, Sicherheitsaspekte und persönliche Präferenzen ineinandergreifen. In einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit gewinnen Kostenfragen weiter an Bedeutung, während individuelle Erwartungen an Sicherheit und Erholung das Gesamtbild zusätzlich prägen.

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Befragungszeitraum: 11.09.2025 bis 22.09.2025
Zielpersonen/Stichprobe: Die Grundgesamtheit dieser Untersuchung umfasst Männer und Frauen im Alter von 18-74 Jahren in Deutschland. Der Umfang dieser Gesamtheit beträgt ca. 59.318.000 Personen (deutschsprachige Bevölkerung). Daraus wurde eine repräsentative Stichprobe im Umfang von 2.035 Personen gezogen.
Durchführung der Studie: NIQ eBUS International – powered by GfK intelligence
Methode: Dieser Untersuchung liegt methodisch eine Quotenstichprobe zugrunde. Die Ermittlung der Quoten erfolgte auf der Basis amtlicher Statistiken (Mikrozensus 2022) sowie eigener Berechnungen. Zur Gewährleistung einer repräsentativen Stichprobe werden die Merkmale Geschlecht, Alter, Bundesland, Ortsgröße und Haushaltsgröße quotiert. Die Befragung der Panel-Teilnehmer*innen erfolgte anhand eines strukturierten Fragebogens per CAWI (Computer Assisted Web Interview), also online.
Auswahl der Probanden: Auf Grundlage des aktuellen Mikrozensus werden für jeden NIQ eBUS® die Teilnehmer aus dem Accesspanel der GfK GmbH („NiceQuest“) per Quota-Auswahl angefiltert. Die Probanden werden per E-Mail zur Befragung eingeladen und erhalten zusätzlich auf ihrer Eingangsseite zu „NiceQuest“ die Mitteilung, dass ein Fragebogen zur Verfügung steht.
Itembatterien wurden randomisiert abgefragt.


Bayerisches Zentrum für Tourismus
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To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
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Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
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