THINK TANK
THINK TANK
2. Dezember 2025, München
© BZT
Der als eintägige Veranstaltung konzipierte Think Tank in München widmete sich dem Themenschwerpunkt „Gasthaus der Zukunft / Zukunft des Gasthauses im ländlichen Raum“. Ziel der Veranstaltung war die Entwicklung von Ideen und Lösungsansätzen, um das lokale Wirts- bzw. Gasthaus auch für die Zukunft als gastronomisches Angebot und sozialen Dreh- und Angelpunkt in Dörfern und Gemeinden zu sichern und weiterzuentwickeln.
Am Vormittag präsentierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis kurze Impulsvorträge zu den Merkmalen und Funktionen sowie den zentralen Herausforderungen der Gastronomie im ländlichen Raum. Der Nachmittag stand im Zeichen eines Open-Space-Workshops, in dem die Teilnehmenden gemeinsam Handlungsoptionen und Lösungsansätze zur Weiterentwicklung des Gasthauses im ländlichen Raum erarbeiteten und diskutierten.

Vorsitzende des Fachbereichs Gastronomie und Präsidiumsmitglied

Der Nachmittag widmete sich der Leitfrage: „Wie können wir lokale Gastronomie, Nahversorgung und regionale Wertschöpfung etc. so kombinieren, dass daraus (neue) tragfähige „Dorfzentren“ entstehen?“. In drei Workshopteilen wurden die damit zusammenhängenden Themen und Fragestellungen gesammelt, priorisiert und diskutiert.
Im ersten Workshopteil sammelten die Teilnehmenden zunächst Fragestellungen und Themen, die sie für die Lösungsfindung als besonders relevant erachteten. Dabei kristallisierten sich fünf zentrale Themenschwerpunkte heraus.

Fragen zur Nachfolge, Qualifikation und Motivation junger Menschen, Rollenverständnis des „Wirts der Zukunft“, Kooperationen (z. B. Landwirt und Gastwirt), Digitalisierung und Organisation von Dorfzentren und Nahversorgung.
Bedeutung des bayerischen Wirtshauses heute, Balance zwischen Tradition und neuen Angeboten, zwischen Wunsch und Wirklichkeit, bessere Vernetzung sowie Strategien zur Steigerung der Zahlungsbereitschaft.
Bürokratie, Steuern, Arbeitszeitgesetz, Förderprogramme, öffentliche Daseinsvorsorge sowie die Auswirkungen abnehmender Sozialkontakte.
Employer Branding, Teamkultur und Werteorientierung sowie die Entwicklung neuer Leitfäden und Konzepte (z. B. vom Pilspub zum Kulturpub).
Herausforderungen für kleine Betriebe, Ertragskraft und Unternehmerlohn, Partnerschaften mit regionalen Akteuren, Stellenwert der Dienstleistung und Sicherung des Bestands.

Im zweiten Workshopteil diskutierten die Teilnehmenden in wechselnden, thematisch fokussierten Kleingruppen Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze zu ausgewählten Themenschwerpunkten.
Der erste Themenschwerpunkt widmete sich der Fragestellung, wie und unter welchen Voraussetzungen das Wirtshaus der Zukunft gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt standen Herausforderungen rund um Nachfolge, Qualifikation und Motivation junger Menschen sowie die Rolle der Wirtin / des Wirts als zentrale Figur im Dorfleben.
Zentrale Herausforderungen:
Ideen und Lösungsansätze:
Der zweite Themenschwerpunkt behandelte die Frage, wie sich das bayerische Wirtshaus zwischen Tradition und modernen Erwartungen positionieren kann. Im Fokus stand die Balance zwischen Authentizität und neuen Konzepten sowie die betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit.
Zentrale Herausforderungen:
Ideen und Lösungsansätze:
Der dritte Themenschwerpunkt widmete sich der Fragestellung, welche Auswirkungen abnehmende Sozialkontakte und rechtliche Rahmenbedingungen auf die Gastronomie haben.
Zentrale Herausforderungen:
Ideen und Lösungsansätze:
Der vierte Themenschwerpunkt thematisierte, wie Gastronomiebetriebe ein klares Profil entwickeln und gleichzeitig moderne Technologien sinnvoll integrieren können. Dabei ging es um Authentizität, Werteorientierung und die Chancen von KI und Digitalisierung.
Zentrale Herausforderungen:
Ideen und Lösungsansätze:
Der fünfte Themenschwerpunkt widmete sich der Fragestellung, wie kleine Betriebe wirtschaftlich tragfähig bleiben und gleichzeitig die regionale Vernetzung stärken können. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen rund um Kosten, Personal und neue Positionierungsstrategien.
Zentrale Herausforderungen:
Ideen und Lösungsansätze:

Im dritten Workshopteil entwickelten die Teilnehmenden in Gruppen konkrete Konzepte zu drei ausgewählten Handlungsfeldern, welche dann im Plenum vorgestellt wurden:

Am Ende der Veranstaltung wurden die zentralen Erkenntnisse und Handlungsansätze des Open-Space Workshops im Plenum wie folgt zusammengefasst:
Zentrale Erkenntnisse:
Handlungsansätze:

Der Think Tank „Gasthaus der Zukunft / Zukunft des Gasthauses im ländlichen Raum“ bot Raum für einen wertvollen Austausch zwischen mehr als zwanzig Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen rund um das Gastgewerbe (Beraterinnen und Berater, Brauereien, Gastronomen, Politik, Verbände, Wissenschaftlern etc.) und ermöglichte einen offenen und perspektivenreichen Dialog darüber, wie Konzepte Tradition und Moderne vereinen, mit den Anforderungen einer innovativen, wirtschaftlich tragfähigen Gastronomie in Einklang gebracht werden können und wie private und kommunale Akteure im Kontext des Gastgewerbes besser zusammenarbeiten können, um die hohe Lebensqualität und Attraktivität ländlicher Regionen in Bayern bewahren zu können.


Bayerisches Zentrum für Tourismus
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These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to