ONLINE-FORUM
Landwirtschaft & Tourismus: Kooperation als Erfolgsfaktor für den ländlichen Raum
live am 20. Oktober 2026 I 10.00 bis 11.30 Uhr
ONLINE-FORUM
live am 20. Oktober 2026 I 10.00 bis 11.30 Uhr


Ministerialrätin, Referatsleiterin Referat Diversifizierung, Landfrauen
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus


Leiter des Studiengangs Kulinarik- und Weintourismus

Leitung des Arbeitsbereichs Beratung, Förderung und Strukturentwicklung am Institut für Weinbau und Oenologie


Wie können Landwirtschaft und Tourismus stärker voneinander profitieren? Welche Kooperationen funktionieren bereits und welche Potenziale gilt es künftig zu erschließen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Online-Dialogs „Landwirtschaft & Tourismus: Kooperation als Erfolgsfaktor für den ländlichen Raum“ des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT).
Schnell wird deutlich: Landwirtschaft und Tourismus sind eng miteinander verbunden. Nicht nur, dass Landwirtschaft die Kulturlandschaft prägt, die für viele Gäste einen wesentlichen Reiseanlass darstellt. „Studien zeigen auch, dass es zu positiven Wechselwirkungen zwischen Tourismus und Landwirtschaft kommt, wenn beide Sektoren eng zusammenarbeiten“, verdeutlicht Prof. Dr. Marco A. Gardini vom BZT. Dafür brauche es allerdings „langfristige Kooperationen, professionelle Strukturen und ein gemeinsames Verständnis“.
Für Regine Wiesend, Referatsleiterin für Diversifizierung und Landfrauen im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, ist Urlaub auf dem Bauernhof ein gutes Beispiel, wo Landwirtschaft und Tourismus erfolgreich Hand in Hand gehen. Der Freistaat zählt zu den führenden Bundesländern in diesem Segment. Rund 80 Prozent der Urlaubshöfe bewerten den touristischen Teil ihrer Arbeit als wichtig oder sehr wichtig. Bei einzelnen Höfen kann der touristische Betriebszweig bis zu 50 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Um weiteres Potenzial zu heben, „sind qualitativ hochwertige Angebote, eine stärkere Vernetzung und neue Ansätze in der Vermarktung entscheidend“, so Wiesend. Der Freistaat unterstützt diese Entwicklung unter anderem durch Qualifizierungs- und Förderangebote sowie die Vernetzung mit Tourismusorganisationen, Kommunen und weiteren regionalen Akteuren.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWie Kooperation und gemeinsame Vermarktung in der Praxis organisiert werden können, zeigt Susanne Wibbeke, Geschäftsführerin des Verbands Blauer Gockel – Bauernhof- und Landurlaub e. V. Der Verband unterstützt seine Mitgliedsbetriebe mit unterschiedlichen Produktlinien, Qualitätssiegeln, Marketingmaßnahmen und digitalen Dienstleistungen. Dazu zählen unter anderem Online-Buchungsmöglichkeiten, Gästeverwaltungssoftware und eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien. Urlaub auf dem Bauernhof wirke auf mehreren Ebenen: „Er stärkt die Wirtschaftlichkeit der Betriebe, leistet einen ökologischen und soziokulturellen Beitrag für die Region und fördert das Verständnis für die Landwirtschaft“, so Wibbeke. Die Gastgeberinnen und Gastgeber seien dabei „wichtige Botschafter der bayerischen Landwirtschaft“.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWie Landwirtschaft und Tourismus strategisch zusammenarbeiten können, weiß auch Wolfgang Töchterle, Director Marketing bei der IDM Südtirol – Alto Adige. In Südtirol werden Tourismus, regionale Produkte und die Positionierung der Region bereits seit Jahren gezielt zusammengedacht. Unter dem Leitmotiv „TourisMUT“ werden unterschiedliche Initiativen und Programme vereint, mithilfe derer regionale Kreisläufe gestärkt, Direktvermarktung ausgebaut und regionale Produkte stärker in der Gastronomie eingesetzt werden. Zugleich geht es darum, die Bedürfnisse von Landwirtschaft und Tourismus besser aufeinander abzustimmen – etwa bei der touristischen Nutzung von Wegen und Flächen oder bei der Qualifizierung von Beschäftigten. „Der entscheidende Hebel ist die systemische Zusammenarbeit: Wenn Landwirtschaft und Tourismus gemeinsam handeln und ihre jeweiligen Stärken einbringen, kann daraus ein echter Mehrwert für die gesamte Region entstehen“, unterstreicht Töchterle.
Welche Faktoren Kooperationen erfolgreich machen, sieht auch Prof. Dr.-Ing. Jonas Müller, Leiter des Studiengangs Kulinarik- und Weintourismus an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Am Beispiel des Weintourismus in Franken hebt er weitere zentrale Erfolgsfaktoren hervor – die Einbindung der Bevölkerung, regionale Identität sowie Professionalität und Qualität. Wichtig sei, nicht nur einzelne Produkte zu vermarkten, sondern daraus zusammenhängende Erlebnisse von der Erzeugung über die Verkostung bis zum gastronomischen Angebot und zur Übernachtung zu schaffen. „Die Wertschöpfung endet nicht beim Produkt. Entscheidend ist es, daraus ein kulinarisches Erlebnis zu machen. Dafür braucht es die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Hotellerie“, betont Müller.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenDr. Juliane Urban, Leiterin des Arbeitsbereichs Beratung, Förderung und Strukturentwicklung am Institut für Weinbau und Oenologie der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, zeigt am Weintourismuskonzept „Franken – Wein.Schöner.Land“, wie das in der Praxis geht. Im Mittelpunkt stehen in der Region qualitätsorientierte Angebote und die Zertifizierung von Betrieben anhand definierter Kriterien im Rahmen der Kampagne „Reisen zum Wein“. Die regelmäßige Weiterentwicklung des Konzepts stellt zudem sicher, zeitnah auf veränderte Reise-, Konsum- und Informationsgewohnheiten sowie auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren zu können. Urban unterstreicht: „Unser Ziel ist es, die Spitzenposition Frankens im Weintourismus durch ein lebendiges Netzwerk und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote zu erhalten und auszubauen“.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenIn der abschließenden Diskussionsrunde wird deutlich, dass die Synergiepotenziale zwischen Landwirtschaft und Tourismus künftig noch stärker in den Blick genommen werden sollten. „Die Zukunft des ländlichen Raums entscheidet sich nicht daran, wie erfolgreich Landwirtschaft und Tourismus jeweils für sich sind, sondern daran, was sie gemeinsam für die Region erreichen und was Bayern damit als Lebens- und Urlaubsraum einzigartig macht“, resümiert Gardini. Entscheidend sei es, Ressourcen- und Nutzungskonflikte zu vermeiden und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu ermöglichen – mit geteilter Wertschöpfung, gemeinsamen Perspektiven und einem Mehrwert für die gesamte Region.


Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenBayerisches Zentrum für Tourismus
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Chatbase. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen