NACHGEFRAGT

Schlagworte: Zielgruppen und Märkte, Corona-Pandemie, Mobilität

Business as usual oder Neuanfang – Videointerview mit Dr. Bernd Rosenbusch

07. Dezember 2020

Das Bayerische Zentrum für Tourismus interviewte verschiedene Akteure der bayerischen Tourismusbranche zum Thema „Business as usual oder Neuanfang – Geschäftsmodelle in Zeiten von Corona“. Im Gespräch mit Dr. Bernd Rosenbusch, dem Geschäftsführer der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV), sprachen wir neben den Auswirkungen der Pandemie auf den öffentlichen Personennahverkehr über seine Bedeutung für einen nachhaltigen Tourismus. Zudem gab uns Dr. Rosenbusch eine Einschätzung, wie sich der ÖPNV und der Tourismus zukünftig stärker vereinen lassen.

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Kernaussagen
  • Nach einem Rekordwachstum zu Beginn des Jahres 2020 machten sich erste Einbrüche bereits im Februar bemerkbar (unter anderem durch den Einbruch der Flugankünfte am Münchner Flughafen).
  • Die Nachhaltigkeit des ÖPNV begründet sich nicht nur im geringeren Verbrauch pro Kopf, sondern auch im geringeren Flächenverbrauch.
  • Aufgrund der Diskussion um den Klimawandel ist von einer steigenden Nachfrage des ÖPNVs auszugehen, worauf der MVV gut vorbereitet ist, unter Berücksichtigung der Möglichkeit Busse jederzeit und flexibel einsetzen zu können.
  • Für Bayern ist eine landesweite Abdeckung mit Verkehrsverbünden notwendig, das bedeutet durchgehende Reiseketten mit Echtzeit Informationen, einheitliche Tickets und Vertrieb, um Zugangshürden für Reisende zu senken und die Attraktivität des ÖPNV zu steigern. Das Denken von Bahnhof zu Bahnhof genügt nicht mehr.
  • Der Transport von Tagestouristen muss gemeinsam mit umliegenden Verkehrsverbünden angegangen werden. So kann beispielsweise der Einsatz von Schnellbussen eine attraktive Alternative zum PKW sein und zur Entlastung der Straßen und Parkplätze in Hotspots beitragen.

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