Corona-Studie

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) werden die Auswirkungen externer Schocks auf die Tourismuswirtschaft in Bayern am Beispiel der Corona-Pandemie untersucht.

Das Projekt begann im Mai 2020 und ermöglicht es, die Auswirkungen der Coronakrise auf die bayerische Tourismuswirtschaft mit einer Verzögerung von lediglich zwei Monaten zu untersuchen. Voraussichtliches Projektende ist Dezember 2021.

Ziel des Projekts ist die Quantifizierung der ökonomischen Auswirkungen der Pandemie und der sich aus dieser ergebenen internationalen, nationalen sowie regionalen Maßnahmen bzw. Beschränkungen auf die bayerische Tourismuswirtschaft ab dem Frühjahr 2020. Hierbei stehen alle Akteure der touristischen Angebotsseite im Fokus der Untersuchung: Vom Beherbergungswesen und der Gastronomie, über die Reiseveranstalter und Reisemittler bis hin zum touristischen Transport- und Verkehrsgewerbe.

In enger Zusammenarbeit mit der bayerischen Tourismuswirtschaft werden die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie erfasst, bewertet und in hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung für Bayern untersucht. Die Analyse stützt sich dabei auf qualitative Interviews, Sekundärdaten und eigens zu erhebenden Primärdaten. Durch diesen Ansatz ist gewährleistet, dass eventuell auftretende räumliche Strukturen oder Unterschiede auf verschiedene Bereiche der Tourismuswirtschaft zeitnah erkannt und Handlungsempfehlungen formuliert werden können. Die Projektergebnisse werden der (Tourismus-)Politik und -Wirtschaft zur Verfügung gestellt und in wissenschaftlichen Fachbeiträgen publiziert.