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Schlagworte: Bleisure-Reise, Geschäftsreise

Bleisure-Reisen deutscher Geschäftsreisender

11. Juni 2026

© iStock.com/AlexBrylov

In Zeiten von New Work und flexiblen Arbeitszeitmodellen gewinnen Bleisure-Reisen zunehmend an Bedeutung: Zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden haben bereits eine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt kombiniert. Damit ist die Verbindung von Beruf und Freizeit längst kein Nischenthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Geschäftsreisepraktiken und des Lebens- und Arbeitsalltags von Geschäftsreisenden.

Bleisure-Reisen

Unter einer „Bleisure-Reise“ versteht man im Allgemeinen die Verbindung einer beruflich veranlassten Reise mit einem privaten Aufenthalt in einem Trip.

In Deutschland wurde dieses Phänomen bisher noch nicht tiefergehend untersucht. Es fehlen insbesondere Daten zum Reiseverhalten der Zielgruppe, sprich aus der Sicht der Bleisure-Reisenden. Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT), in Kooperation mit der „blend_it!“-Initiative des GCB German Convention Bureau e. V. (GCB) und des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR), hat daher erstmalig eine repräsentative Befragung von 3.000 deutschen Geschäftsreisenden zwischen 18 und 74 Jahren zum Thema Bleisure-Reisen durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie werden Reisen erst dann als Bleisure-Reise gewertet, wenn sowohl der geschäftliche als auch der private Anteil jeweils mindestens eine Übernachtung beinhaltet.

Die Studie beschäftigt sich sowohl mit dem Reisevolumen deutscher Geschäftsreisender, dem Reise- und Ausgabeverhalten und den Präferenzen von deutschen Bleisure-Reisenden als auch mit der Einstellung von Geschäftsreisenden, die bisher noch keine Erfahrung mit einer solchen Kombi-Reise gemacht haben, und den Gründen dafür.

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Stimmungsbild

Geschäftsreisen als Ausgangspunkt für Bleisure-Reisen

Im Durchschnitt unternahmen deutsche Geschäftsreisende 3,7 Dienstreisen im Jahr 2025. Wer bereits Erfahrung mit einer Bleisure-Reise gemacht hat, war beruflich häufiger unterwegs (3,9 Geschäftsreisen pro Person) und kombinierte im vergangenen Jahr im Schnitt rund zwei dieser Reisen mit einem privaten Aufenthalt (1,8 Bleisure-Reisen pro Person). Die private Verlängerung fand dabei in 78 Prozent der Fälle nach der beruflichen Verpflichtung statt.

Deutschland als wichtigstes Reiseziel

Bleisure-Reisen finden grundsätzlich häufig im Inland statt: 38 Prozent der im Rahmen der Studie betrachteten Bleisure-Reisen – diese Reisen mussten nicht zwingend im Jahr 2025 stattgefunden haben – führen nach Deutschland. Die internationalen Reisen der deutschen Bleisure-Reisenden gehen vor allem nach Spanien (8 Prozent), Italien (7 Prozent) und Frankreich (6 Prozent). Die USA folgt auf Platz 5 (5 Prozent) als erstes außereuropäisches Reiseziel.

Das Ranking der zehn beliebtesten Städte führen Berlin (9 Prozent), Hamburg und München (je 5 Prozent) an. Neben heimischen Destinationen zählen auch europäische Metropolen wie London, Paris oder Wien zu den bevorzugten Zielen.

Das deckt sich mit der Bewertung der Geschäftsreisenden ohne Bleisure-Reiseerfahrung. Sie können sich am ehesten eine solche Reise an Zielorten am Meer (51 Prozent), innerhalb Europas (38 Prozent), in Deutschland (36 Prozent) oder in europäischen Hauptstädten (34 Prozent) vorstellen. Bei den deutschen Bundesländern hebt sich Bayern als potenzielles Ziel einer Bleisure-Reise mit 48 Prozent deutlich von den anderen hervor. Hamburg folgt mit 30 Prozent und Berlin würde bei 25 Prozent dieser Teilgruppe als Ziel infrage kommen.

Meist Verlängerung am selben Ort

Der private Aufenthalt wird in der Regel direkt am Geschäftsreiseziel verbracht. 61 Prozent bleiben vor Ort, weitere 36 Prozent erkunden die nähere Umgebung. Ebenso selten wird die Unterkunft gewechselt: Knapp zwei Drittel verbleiben in der gleichen Unterbringung, nur 21 Prozent wechseln. Zu 66 Prozent findet der private Aufenthalt in Hotels statt.

Besonders häufig werden MICE-Geschäftsreisen mit einer privaten Reise verlängert. 22 Prozent der befragten Bleisure-Reisenden geben an, dass die auslösende Reise ein „Seminar, eine Schulung oder Weiterbildung“ ist, gefolgt von einem „klassischen Geschäftstermin“ (17 Prozent), eines Kongress- oder Tagungsbesuchs (15 Prozent) oder dem Beiwohnen einer Messe (13 Prozent).

Der überwiegende Anteil, rund zwei Drittel der Bleisure-Reisenden, verreist allein. Jeder Fünfte nimmt Kolleginnen und Kollegen mit oder verbringt die Reise in Begleitung der Partnerin bzw. des Partners.

Motive: Erholung, Abwechslung und neue Eindrücke

Die Motive hinter Bleisure-Reisen sind vielfältig: Im Vordergrund stehen „Erholung und Entspannung“ (30 Prozent), „Abwechslung vom Alltag“ (26 Prozent) und das „Entdecken neuer Orte“ (26 Prozent). Auch die Gelegenheit für einen Besuch bei der Familie und/oder Freunden sowie die Möglichkeit, Reisezeit oder -kosten effizienter zu nutzen, spielen eine wichtige Rolle.

Für Geschäftsreisende ohne bisherige Bleisure-Reiseerfahrung sprechen ebenso das „Entdecken neuer Orte“ (31 Prozent) sowie „Erholung und Entspannung“ (29 Prozent) für die Verbindung von Geschäfts- und Privatreise. Als entscheidendsten Anreiz bewerten sie hingegen das Einsparen von (Reise-)Kosten (35 Prozent). Als tendenziell wichtiger erachten sie es außerdem, Familie und Freunde besuchen oder mitnehmen zu können.

TOP 5: (Potenzielle) Gründe für die Verbindung der Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt

Bleisure-Reisende (n=2.018)

Erholung und Entspannung - 30%
Abwechslung vom Alltag - 26%
Neue Orte entdecken - 26%
Freunde oder Familie besuchen - 23%
(Reise-)Kosten sparen - 22%

Nicht-Bleisure-Reisende (n=982)

(Reise-)Kosten sparen - 35%
Neue Orte entdecken - 31%
Erholung und Entspannung - 29%
Günstiger Zeitpunkt der Geschäftsreise - 29%
Freunde oder Familie besuchen/mitnehmen - 28%

Basis: Deutsche Geschäftsreisende von 18 bis 74 Jahren mit mindestens einer Übernachtungsgeschäftsreise im Jahr 2025 (n=3.000)

Entsprechend gestalten sich die Aktivitäten von Bleisure-Reisenden: 38 Prozent suchen während des Aufenthaltes „Erholung und Entspannung“. „Sightseeing“ machen 36 Prozent der Reisenden und für weitere 35 Prozent ist „Einkaufen/Shopping“ ein wichtiger Bestandteil ihres Aufenthaltes. Des Weiteren gehen die befragten Bleisure-Reisenden häufig essen (28 Prozent) oder besuchen eine kulturelle Einrichtung bzw. Veranstaltung (22 Prozent).

Relevante Zusatzumsätze durch Bleisure

Gemäß den Angaben der Bleisure-Reisenden dauert der berufliche Teil der berücksichtigten Reise im Durchschnitt 4,3 Nächte. Für die private Verlängerung werden zusätzlich durchschnittlich 3,1 Nächte ergänzt. Das bedeutet konkret: Zwei Drittel verlängern um ein oder zwei Nächte, bei einem Viertel sind es drei oder vier Nächte und 18 Prozent der Reisenden fügen zwischen fünf und zehn Nächten an die Geschäftsreise an.

Bleisure-Reisen haben auch eine wirtschaftliche Relevanz: Pro betrachteter Reise entstehen durchschnittliche Gesamtausgaben von rund 1.642 Euro, wovon etwa 616 Euro für den privaten Teil anfallen. Der Großteil der Ausgaben für den privaten Aufenthalt fließt in die Unterkunft: Im Schnitt geben Bleisure-Reisende rund 276 Euro dafür aus. Für Restaurants und Gastronomie beläuft sich der Mittelwert auf ca. 115 Euro, gefolgt von den Shopping-Ausgaben mit einem Mittel von knapp 107 Euro.

Hinderungsgründe für die Verbindung von Geschäfts- und Privatreise

Trotz der hohen Verbreitung gibt es weiterhin Hemmnisse. Bei der Frage, weshalb bisher noch keine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt verbunden wurde, geben 24 Prozent der bisherigen Nicht-Bleisure-Reisenden an, dass vor allem der Wunsch nach einer bewussten Trennung von Beruflichem und Privatem gegen eine Verbindung von Geschäfts- und Privatreise spricht. Ebenso sieht sich diese Teilgruppe durch berufliche (22 Prozent) und/oder private Verpflichtungen (18 Prozent) eingeschränkt. Auch der Reisezeitpunkt, Kosten- und Zeitfaktoren oder die Tätigkeit im Allgemein können gegen eine Verlängerung sprechen. Weiteren 18 Prozent dieser Personen ist es noch nicht in den Sinn gekommen oder sehen (bisher) keinen Mehrwert für sich (13 Prozent), eine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt zu verknüpfen.

TOP 5: Hinderungsgründe bei der Verbindung einer Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt

Ich wollte geschäftliche und private Reisen bewusst trennen - 24%
Ich hatte berufliche Verpflichtungen vor/nach der Geschäftsreise - 22%
Der Reisezeitpunkt war nicht günstig (z. B. in Bezug auf die Wochentage) - 21%
Ich hatte familiäre/private Verpflichtungen zuhause - 18%
Das kam mir noch nicht in den Sinn - 18%

Teilgruppe: Personen, die bisher noch keine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt verbunden haben (n=982)
Basis: Deutsche Geschäftsreisende von 18 bis 74 Jahren mit mindestens einer Übernachtungsgeschäftsreise im Jahr 2025 (n=3.000)

Rahmenbedingungen in den Unternehmen und Organisationen

Laut der Befragten existieren in zwei Drittel der Unternehmen und Organisationen bereits konkrete Richtlinien (43 Prozent) oder unverbindliche Empfehlungen (23 Prozent) für eine Verbindung von Geschäftsreisen und privatem Aufenthalt. In Fällen, in denen diese Richtlinien und Vorgaben nicht mit der (persönlichen) Reiseplanung einhergehen, hält sich die überwiegende Mehrheit (63 Prozent) dennoch an diese oder sie erwirken eine Ausnahmeregelung (26 Prozent).

Die Möglichkeit, eine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt verbinden zu können, steigert nach Meinung von 51 Prozent der Befragten stark bis sehr stark die Arbeitgeberattraktivität. Allerdings werden bei dieser Frage flexible Arbeitszeitmodelle (66 Prozent) und die Möglichkeit von Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten (61 Prozent) als wichtigere Einflussfaktoren für die Arbeitgeberattraktivität angesehen.

Großes Potenzial für die Zukunft

Der Blick nach vorn zeigt weiteres Potenzial: 76 Prozent der Bleisure-erfahrenen Geschäftsreisenden planen auch in diesem Jahr (2026) eine entsprechende Reise. Gleichzeitig zeigt sich auch unter den bisherigen Bleisure-Unerfahrenen ein wachsendes Interesse. Etwas mehr als ein Drittel dieser Personengruppe hat für das Jahr 2026 eine Bleisure-Reise in Planung.

Das bietet Destinationen neue Chancen, ihre Gästestruktur zu erweitern, sowohl mit neuen Reisenden als auch mit Wiederkehrenden. 38 Prozent der Bleisure-Reisenden geben an, dass sie (sehr) wahrscheinlich erneut an den Ort ihrer Bleisure-Reise privat zurückkehren würden. Dieser Wert liegt deutlich höher als bei den bisherigen Nicht-Profiteuren einer Bleisure-Reise: Nur 13 Prozent würden an den Ort einer ihrer letzten Geschäftsreisen auch privat zurückkehren.

Net Returner Score (Ort der Bleisure-Reise bzw. Ort einer der Geschäftsreisen)

Die Rückkehrwahrscheinlichkeit wurde auf einer Skala von 0 („sehr unwahrscheinlich“) bis 10 („sehr wahrscheinlich“) erhoben. Für die Auswertung wurden die Antworten in drei Gruppen zusammengefasst: Detraktoren (0–6), Indifferente (7–8) und Returner (9–10). Die Berechnung des Net Returner Scores (NRS) ergibt sich aus der Summe der Returner abzüglich der Summe der Detraktoren.

Bleisure-Reisende (n=2.018)

NRS= +17

Nicht-Bleisure-Reisende (n=982)

NRS= -42

Teilgruppe: Personen, die bereits eine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt verbunden haben (n=2.018)
Teilgruppe: Personen, die bisher noch keine Geschäftsreise mit einem privaten Aufenthalt verbunden haben (n=982)
Basis: Deutsche Geschäftsreisende von 18 bis 74 Jahren mit mindestens einer Übernachtungsgeschäftsreise im Jahr 2025 (n=3.000)

Somit entwickelt sich Bleisure als Reiseform immer stärker zu einem relevanten Trend mit wachsender Bedeutung für die Tourismuswirtschaft, die Geschäftsreisebranche, aber auch für Unternehmen und Organisationen.

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Methodik

Die Erhebung erfolgte in zwei Schritten. Eine repräsentative Befragung unter 4.029 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland im Alter zwischen 18 und 74 Jahren im November und Dezember 2025 diente der Ermittlung der Quoten für deutsche Geschäftsreisende.

Die Hauptbefragung, repräsentativ für deutsche Geschäftsreisende im Alter von 18 bis 74 Jahren, wurde im März und April 2026 mit 3.000 deutschen Geschäftsreisenden durchgeführt.

Methodik der Vorbefragung (November/Dezember 2025)

Befragungszeitraum: 20.11.2025 bis 16.12.2025

Zielpersonen/Stichprobe: Die Grundgesamtheit dieser Untersuchung umfasst Frauen und Männer der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18-74 Jahren in Deutschland. Der Umfang dieser Gesamtheit umfasst ca. 59.318.000 Personen. Daraus wurde eine repräsentative Stichprobe im Umfang von ca. 4.029 Personen gezogen.

Durchführung der Studie: NIQ eBUS International – powered by GfK intelligence

Methode: Dieser Untersuchung liegt methodisch eine Quotenstichprobe zugrunde. Die Ermittlung der Quoten erfolgte auf der Basis amtlicher Statistiken (Mikrozensus 2022) sowie eigener Berechnungen von NIQ.

Zur Gewährleistung einer repräsentativen Stichprobe wurden die Merkmale Geschlecht, Alter, Bundesland, Ortsgröße, Haushaltsgröße und Schulbildung des Haushaltsvorstandes quotiert. Die Befragung der Panel-Teilnehmenden erfolgte anhand eines strukturierten Fragebogens per CAWI (Computer Assisted Web Interview), also online. Das Interview ist mobile friendly programmiert, kann also auch auf dem Smartphone oder Tablet verwendet werden.

Auswahl der Probandinnen und Probanden: Auf Grundlage des aktuellen Mikrozensus werden für jeden NIQ eBUS die Teilnehmenden aus dem Accesspanel der GfK GmbH (NiceQuest), von DYNATA, CINT und NORSTAT per Quota-Auswahl angefiltert. Die Probandinnen und Probanden werden per E-Mail zur Befragung eingeladen und erhalten zusätzlich die Benachrichtigung in ihrem persönlichen Bereich der jeweiligen Access-Panels.

Methodik der Hauptbefragung (März/April 2026)

Befragungszeitraum: 16.03.2026 bis 15.04.2026

Zielpersonen/Stichprobe: Die Grundgesamtheit dieser Untersuchung umfasst deutsche Geschäftsreisende im Alter von 18-74 Jahren, die im letzten Jahr (Januar bis Dezember 2025) mindestens eine beruflich veranlasste Reise mit mindestens einer Übernachtung unternommen haben. Hiervon wurden 3.000 Personen befragt.

Durchführung der Studie: NielsenIQ

Methode: Die Stichprobe wurde gemäß der in der o. g. vorgelagerten bevölkerungsrepräsentativen Studie ermittelten Quotenvorgaben nach Geschlecht, Alter und Bundesland quotiert und anschließend entsprechend gewichtet.

Zur Sicherstellung einer ausreichend großen Fallzahl für die Analyse von Geschäftsreisenden, die im Zeitraum Januar bis Dezember 2025 mindestens eine private Übernachtung an eine Geschäftsreise angefügt haben, wurde diese Teilgruppe im Rahmen der Erhebung gezielt überproportional berücksichtigt (Boost). Im Gesamtdatensatz erfolgte anschließend eine Rückgewichtung auf den natürlichen Bevölkerungsanteil.

Die Befragung der Panel‑Teilnehmenden erfolgte anhand eines strukturierten Fragebogens per CAWI (Computer Assisted Web Interview), also online.

Auswahl der Probandinnen und Probanden: Die Rekrutierung der Teilnehmenden erfolgte über die Accesspanels BILENDY, DYNATA und CINT.

Erläuterungen zum dargestellten Reiseverhalten der Bleisure-Reisenden: Die Teilgruppe aller Befragten, die bereits eine Geschäftsreise aus privaten Gründen mit mindestens einer zusätzlichen Nacht verlängert haben, werden im Rahmen dieser Befragung als Personen mit Bleisure-Reiseerfahrung, sprich Bleisure-Reisende, gewertet. Alle Fragen zum Reiseverhalten (siehe Abschnitt 3 in der o. s. Gesamtstudie) wurden nur dieser Teilgruppe gestellt. Für präzise Ergebnisse wurde jede befragte Person außerdem gebeten, sich in den Antworten auf eine konkrete Bleisure-Reise zu beziehen. Diese Abfrage erfolgte randomisiert, um möglichst unverzerrte Aussagen zum Bleisure-Reiseverhalten zu erhalten.

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Factsheet

Infografik über Urlaubsreisen deutscher Geschäftsreisender mit Statistiken zu den Beweggründen, dem Anteil der Alleinreisenden, dem Durchschnittsalter, der Reisedauer sowie der Vorliebe für Abflüge am frühen Morgen und städtische Reiseziele, dargestellt anhand von blauen Symbolen und Grafiken.