ONLINE-FORUM
Klimawandel und Gesundheitstourismus
live am 21. Juni 2022 I 10.00 bis 11.30 Uhr
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Wissenschaftlicher Leiter
Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung Deutscher Wetterdienst
Außerplanmäßiger Professor Umweltmeteorologie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Professor am European Campus Rottal-Inn
Technische Hochschule Deggendorf

Tourismusdirektor
Bad Hindelang

Geschäftsführerin
Biohotel Eggensberger
Hopfen am See

Der Klimawandel beeinflusst die Gesundheit der Menschen: Hitzewellen verschärfen die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems, Menschen leiden zunehmend unter UV-Strahlung und die klimabedingte Veränderung der Entstehung und Wirkungsdauer von Pollen verstärkt Allergien. Extremwetterereignisse gefährden die natürlichen gesundheitstouristischen Ressourcen und Infrastrukturen: Müssen Kurorte und Heilbäder angesichts der steigenden Durchschnittstemperaturen um ihre Prädikatisierungen bangen, weil Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden können?
Nicht übermorgen oder morgen, sondern heute, hier und jetzt müssen regionale Modelle entwickelt werden, die den massiven Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit und den Gesundheitstourismus entgegenwirken: So lautete die übereinstimmende Meinung der Expertinnen und Experten des dritten Jahresdialogs.
Es herrschte Einstimmigkeit, dass der Klimawandel die Gesundheit der Menschen massiv beeinflusst: „Er macht krank von Kopf bis Fuß“, warnte Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Leiterin der Umweltmedizin am Uniklinikum Augsburg. Weiter zunehmende Hitzewellen hätten massive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und auch Allergien würden sich zukünftig drastisch häufen. „Wir müssen anerkennen, dass der Klimawandel real ist und schon jetzt unsere Gesundheit beeinflusst“, betonte sie. „Oberstes Ziel muss es daher sein, eine gesunde Erde für gesunde Menschen zu schaffen.“
In dem vom BZT-Vorsitzenden Prof. Dr. Alfred Bauer moderierten virtuellen Austausch wies Klaus Holetschek, Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege, in einem Einspieler auf viele zukunftsorientierte Projekte hin, die der Freistaat mit Blick auf Klima- und Gesundheitsschutz unterstütze. Er nannte unter anderem die Green-Hospital-Plus-Initiative, mit der Krankenhäuser Nachhaltigkeit im bayerischen Krankenhausalltag langfristig etablieren wollen.
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Prof. Dr. Andreas Matzarakis schilderte an konkreten Beispielen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf den Gesundheitstourismus haben wird. Zugleich stellte er eine neue Methode zur Bewertung der Folgen des Klimawandels für Destinationen vor. Für höhergelegene, naturnahe Orte in Bayern sah Matzarakis auch Chancen durch den Klimawandel, sofern bereits vielfältige Sommer- und schneeunabhängige Winterangebote vorhanden sind. Zudem sei es wichtig, dass sich Orte vernetzen sowie Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen etablieren, umsetzen und evaluieren.
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„Vor allem die zunehmende Trockenheit und Dürre bedrohen unsere Natur-Ressourcen, die jedoch die Grundlage für die (gesundheits-)touristischen Angebote in Bayern sind“, bekräftigte Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer. Nur unter Einbindung aller Stakeholder – Bevölkerung, Politik, Gesundheitsdienstleister, Eigentümer, Touristiker, Gäste, regionaler Handel etc. – könnten regionale Modelle entwickelt werden, die den negativen Folgen des Klimawandels mit Blick auf Lebensqualität und Gesundheit entgegenwirken. Der Tourismus kann dabei eine Vorbildfunktion einnehmen. „Verhaltensänderungen können nicht durch rationale Argumente herbeigeführt werden, sondern nur mit Inszenierung im Sinne der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Lebensqualität.“ so Steckenbauer.
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„Bei der Entwicklung von zukunftsträchtigen (gesundheits-)touristischen Angeboten ist es jedoch auch wichtig, dass die Bevölkerung ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit entwickelt“, waren sich Max Hillmeier und Heike Eggensberger in der abschließenden Diskussionsrunde einig. Dabei postulierte Hillmeier, dass Qualitätssicherung, Innovation und die wissenschaftliche Begleitung wesentlich für die Entwicklung evidenzbasierter, gesundheitstouristischer Angebote sind. Das Biohotel Eggensberger sieht sich in einer Vorbildrolle. Ziel ist es, den Gästen Impulse mitzugeben, wie sie auch im Alltag die eigene Gesundheit stärken können, um sich gesundheitlich auf die Auswirkungen des Klimawandels einzustellen und die negativen Einflüsse zu minimieren.
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Für Kurorte und Heilbäder sei es unabdingbar, das bereits vorhandene Wissen zu nutzen und ins Tun zu kommen. Konkrete Ansatzpunkte, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen, sind eine nüchterne Bestandsanalyse, eine Definition von Alleinstellungsmerkmalen und eine transparente Kommunikation mit einfachen Beispielen für den Umgang mit dem Klimawandel unter Berücksichtigung der positiven und negativen Aspekte. Auch die Auseinandersetzung mit der begrenzten Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen bei gleichzeitig hoher Vulnerabilität werde zu einem Schlüsselfaktor, so die einhellige Meinung der Expertinnen und Experten beim dritten BZT-Jahresdialog 2022.

Bayerisches Zentrum für Tourismus
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to